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Die Reise zum Mittelpunkt von Atlassian

Das AtlasCamp 2015 ist die Konferenz zu allen Themen in und um den Softwaredienstleister Atlassian. In Prag trafen sich knapp 350 Entwickler mit Atlassian-Mitarbeitern, um sich über die hauseigenen Werkzeuge auszutauschen, die Tools in Workshops kennenzulernen, Networking zu betreiben und die neusten Möglichkeiten zur Entwicklung von Plugins zu erfahren. Mitten drin: Unser Entwickler Leroy Elendt.

Leroy: Wie im vergangenen Jahr herrschte unter den Entwicklern gute Stimmung. Das gegenseitige Interesse an der Arbeit mit Atlassian war so groß, dass ich die Party mit ein paar Entwicklern in einer anderen Lokalität weitergeführt habe, als die offizielle Abschlussparty ihre Pforten schloss.

Das wichigstes Thema: Connect. Das Cloud-Hosting von Atlassian ist in den USA bereits weit verbreitet, in Europa sind die Vorbehalte dagegen allerdings erheblich. Die Plattform Connect soll das Cloud-Hosting noch attraktiver machen, da Entwickler dort Plugins, sprich Erweiterungen, für die Atlassian Produkte hochladen können.

Connect all the things!

Das AtlasCamp sollte den Entwicklern die Arbeit mit Connect schmackhaft machen. 50 Prozent der Atlassian-Nutzer seien mittlerweile in der Cloud, sagte Atlassian-Gründer Mike Cannon-Brookes in seiner Keynote. Dem steht gegenüber, dass nur ein Bruchteil der Entwickler schon mit Connect gearbeitet haben oder dies planen. Neben dem finanziellen Anreiz für Entwickler, sich mit Connect auseinanderzusetzen, fährt Atlassian den Support und die Entwicklung für Plugins 2 auf ein Minimum herunter. Plugins 2 sind die Erweiterungen, die auf Atlassian-Installationen direkt auf Kunden-Servern laufen. Leroy konnte allerdings von den Vorteilen von Atlassian Connect überzeugt werden.

Leroy: Connect, das vergangenes Jahr auf dem Atlassiancamp in Berlin vorgestellt wurde, war auch dieses Jahr ein wichtiges Thema. So wurden Schnittstellen für Bitbucket und das Chatprogramm HipChat angekündigt, mit die Entwickler diese um Funktionalitäten erweitern können.

Weil die Connect Applikationen nicht direkt auf dem Confluence Server, sondern auf dem der „Entwickler“ laufen, bzw. auf einer der Cloud-Plattformen, waren die Redner von den Cloudservices von Google, Microsoft und Amazon daran interessiert ihre Dienste den Entwicklern schmackhaft zu machen.

Das AtlasCamp hatte in diesem Jahr erstmals zwei Tracks „Building amazing add-ons“ und „Developer best practices“. Im Anschluss an die diversen Panels konnte in sogenannten Developer Breakouts in kleinen Gruppen diskutiert werden. Die hochkarätigen Redner von Amazon, Google und Windows Azure sowie die zahlreichen Atlassian-Entwickler gaben Einblick in die unterschiedlichsten Themengebiete von HipChat über Bitbucket über Cluster Management bis zur Cloud. Leroy pickte sich die Rosinen aus beiden Tracks heraus und informierte sich unter anderem über Coding Culture, Jira und Confluence.

Leroy: Bei den Veranstaltungen der Tracks habe ich erfahren das JIRA in drei Produktgruppen aufgeteilt (Software, Service Desk und Core) und Confluence auf die jetzt schon erschienene Version 5.9 geupdated wird. Außerdem gab es weitere Tipps zu Confluence, z.B. Blueprints zu nutzen, um Macros zu einem ganzen „Confluence-Erlebnis“ zusammenzufügen.

Impressionen vom AtlasCamp 2015

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Veröffentlicht von

Fabienne Kroeber

Fabienne Kroeber

EIne Karriere wie aus dem Universum: Von der Praktikantin zur Redakteurin.